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Excerpt of further issues topics:
Brand Equity and Brand Strategy,
Brand Equity and Brand Diffusion, Brand Equity
and Company Success, Brand Equity and Sales and
Acquisition of Brands or Companies, Brand Equity
and Marketing Investment |
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Gedanken zur
Markenführung
Der langfristige Erfolg von
Marken begründet sich zu einem ganz erheblichen
Teil auf einem einer ganzheitlich ausgerichteten
Markenführung, die die Führung der Herkunft, der
Werte, der Wahrnehmung und der Persönlichkeit
einer Marke umfasst. Was relativ einfach klingt,
ist allerdings in der Praxis oftmals schwierig
umzusetzen. Viele Markenverantwortliche,
insbesondere in mittelständischen und
familiengeführten Unternehmen, verlassen sich
auf ihre langjährige Berufserfahrung und ihr
Gespür für die Marke, wenn es um die Konzeption
der Markenstrategie und die Markenführung geht.
Und auch dort, wo professionelles
Markenmanagement betrieben wird, ist nicht
selten zu beobachten, dass Produktentwicklung,
Marketing- und Vertriebsverantwortliche in
zentralen Fragen nicht übereinstimmen, isoliert
von einander arbeiten oder strategische
Überlegungen zur Markenführung im
„Tagesgeschäft“ untergehen. Hinzu kommt, dass
viele Unternehmen zunehmend erkennen, dass
Marken Vermögenswerte darstellen, die, ähnlich
wie andere Vermögenswerte, einen Return on
Investment bringen müssen. In der Konsequenz
wird eine Markenführung, die am Auf- und Ausbau
des monetären Markenwertes orientiert ist, immer
bedeutsamer. Dies stellt die Organisation der
Markenführung vor neue Herausforderungen.
Zweifelsohne hat es in der vergangen Jahren
eine Reihe von Organisationssystemen in der
Markenführung gegeben, die der steigenden
Bedeutung der Marke für den Unternehmenserfolg
und Unternehmenswert Rechnung tragen. Allerdings
sind sie nicht zuletzt deshalb häufig wenig
tragfähig, weil in Zeiten eines verschärften
Wettbewerbs, des Benchmarkings, und der Neigung,
sich an den Konkurrenten zu orientieren,
Unternehmens- und Markenverantwortliche
„gezwungen“ sind, in Vierteljahreserträgen zu
denken. Eine langfristig ausgerichtete
Markenführung gerät dabei zunehmend unter Druck.
Finanzieller Druck, Verlagerung bei den
Absatzwegen und fehlende kundenorientierte und
auf Daten basierende Markenentwicklung entziehen
der Markenführung zusätzlich mehr und mehr
Mittel und Einfluss.
Die Markenführung
arbeitet heute üblicherweise mit einer geringen
Zahl von Mitarbeitern und sie sind oft nur für
Aktionen zur Sicherung eines einheitlichen
Markenauftritts, für die Koordination von
Submarken für verschiedene Produktlinien und für
die Effizienz und Einheitlichkeit im
Medieneinkauf und der PR zuständig.
In
der Folge gehen Markenkompetenzen und
Markenprofile verloren und Markenverantwortliche
suchen nach neuen Wegen und Möglichkeiten, der
Marke organisatorische Rahmenbedingungen zu
bieten, die eine optimale Entwicklung und
Werteentfaltung ermöglichen.
Die
Ausgliederung von Marken aus dem Unternehmen(svermögen),
ihre Überführung in Markengesellschaften und die
weitere Nutzung der Marke auf dem Wege des Sale
& Lease Back bilden einen konzeptionellen
Rahmen, den Markenbildungs- und
entwicklungsprozess zu optimieren. Sie schaffen
die Grundlage für eine wertorientierte,
effektive und effiziente Markenführung, weil die
einzige und wichtige Aufgabe der
Markengesellschaft im Aufbau und der Pflege des
Markenwertes und der Markenführung liegt.
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