Literature for the business leader published by SchmidPreissler International Strategy Consultants, The Lion’s House, D-83703 Gmund am Tegernsee, schmidpreissler@schmidpreissler.de, www.schmidpreissler.de

 

 

 
 

SchmidPreissler Brand Equity+Performance©  Programm

 
 

Ausgabe: 01/200

Nächste Ausgabe: KW 05/2009

 

 

Excerpt of further issues topics: Brand Equity and Brand Strategy, Brand Equity and Brand Diffusion, Brand Equity and Company Success, Brand Equity and Sales and Acquisition of Brands or Companies, Brand Equity and Marketing Investment

 

 

 

 

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Neue Ansätze in der Markenführung sind gefragt

Die schiere Zahl der Marken, die Kosten, sie zu bewirtschaften und die erschöpfte Merkfähigkeit der Konsumenten zwingen Unternehmen heute zu einem Umdenken in der Markenführung. Noch sind Markenwerte in vielen Unternehmen eine Art „Stille Reserve“.

Um es auf den Punkt zubringen: Das sollte man, wenn es der Fall ist, ändern. Marken sind keine Stillen Reserven. Sie sind so grundlegend für den gegenwärtigen und künftigen Erfolg, dass sie als Vermögenswerte verwaltet, gefördert und geschützt werden müssen. So wie heute die Immobilienwerte eines Unternehmens gewinnbringend eingesetzt werden, so muss es auch mit Marken der Fall sein.

Zweifelsohne hat es in der vergangen Jahren eine Reihe von Organisationssystemen in der Markenführung gegeben, die der steigenden Bedeutung der Marke für den Unternehmenserfolg und Unternehmenswert, aber auch hinsichtlich ihres monetären Wertes, Rechnung tragen. Allerdings sind sie nicht zuletzt deshalb häufig wenig tragfähig, weil in Zeiten eines verschärften Wettbewerbs, des Benchmarking, und der Neigung, sich an den Konkurrenten zu orientieren, Unternehmens- und Markenverantwortliche „gezwungen“ sind, in Vierteljahreserträgen zu denken.

Eine langfristig ausgerichtete Markenführung gerät dabei zunehmend unter Druck. Finanzieller Druck, Verlagerung bei den Absatzwegen und fehlende kundenorientierte und auf Daten basierende Markenentwicklung entziehen der Markenführung zusätzlich mehr und mehr Mittel und Einfluss. Die Markenführung arbeitet heute üblicherweise mit einer geringen Zahl von Mitarbeitern und sie sind oft nur für Aktionen zur Sicherung eines einheitlichen Markenauftritts, für die Koordination von Submarken für verschiedene Produktlinien und für die Effizienz und Einheitlichkeit im Medieneinkauf und der PR zuständig. Es ist sicherlich richtig, dass sich Verbraucher in den letzten Jahren in vielen Branchen von der Marke abwandten oder das Vertrauensverhältnis aufkündigten. Aber nicht weil die Verbraucher den Marken das Vertrauen aufkündigen wollten, sondern weil sie von Marken enttäuscht wurden. Es gilt also mehr denn je, Vertrauen zu schaffen, durch qualifizierte Markenführung und Kontinuität im Kommunikationsprozess.

Obwohl das Commitment zur Marke in den Führungsetagen der Unternehmen nach eigenem Bekunden hoch ist, lassen sich in der Praxis deutliche Schwachstellen im Organisationsprinzip der Markenführung feststellen. Wie beispielsweise eine Untersuchung des ZMM-Zentrum für Markenmanagement und Marketing in Zusammenarbeit mit der GfK zur Praxisrelevanz von Markenforschungsthemen zeigt, wird der Relevanz der organisatorischen Verankerung der Markenführung mit 50% eine deutlich niedrigere Bedeutung zugeordnet als dies bei den Fragen nach der erfolgreichen Umsetzung von Markenstrategien (90,9%) oder der richtigen Investition in Marken (70,3%) der Fall ist.

Ein Blick in die Vorstandsstrukturen in 10 der führenden DAX Unternehmen Deutschlands zeigt ein ähnliches Bild: In einem einzigen Unternehmen (adidas) existiert ein Vorstand Marken, bei lediglich drei Unternehmen gibt es ein Vorstandsressort, das u.a. „Marketing“ betreut (BMW, EON, SAP), während bei den übrigen sechs Unternehmen (Telecom, VW, Siemens, Lufthansa, Allianz, Daimler) nur die Annahme bestehen kann, dass das Thema „Marke“ dem Vorstandsressort Vertrieb bzw. Unternehmenskommunikation zugeordnet werden kann.

Während in angelsächsischen Ländern der Markenwert längst als Währung für die Substanz eines Unternehmens anerkannt ist, entdecken deutsche Unternehmen erst langsam, dass Marken nicht nur ideeller Überbau für Mode, Kosmetik oder Computer sind. Ein Grund dafür ist sehr wahrscheinlich, dass Marken, trotz der anerkannt großen Bedeutung für ein Unternehmen, auch heute vielfach mehr oder weniger als ein psychologisches Phänomen gesehen werden, das sich aus einer Reihe von mehr oder weniger exakt definierten Faktoren zusammensetzt.

Meist wird ihnen darüber hinaus ein Mythos zugeschrieben, der entsprechend auch beherrscht und gedeutet werden kann. Mit der Konsequenz, dass es, wenn es um den monetären Wert von Marken geht, in der Regel eher Schätzungen und Einschätzung als nachvollziehbare Zahlen und Fakten gibt.

Mit dem Schmidpreissler Brand Equity+Performance© Programm haben wir ein Programm entwickelt, mit dem der monetäre Markenwert errechnet werden kann und das darauf basiert, dass der Markenwert sich verzinsen muss. Die "selbst auferlegte Verpflichtung" zu einer Verzinsung hat zur Folge, dass der Markenwert ein weitgehend praxisnaher Wert ist, der einem realistischen "Verkehrswert" entspricht.

Wenn Sie Fragen zu unserem Programm haben, stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. 

 

 

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Editor: Dipl. Vw. Christina Schmid-Preissler - Assistant Editor: Regina Seago

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